Mein Hostel

Autor: Stefan, 23. Mai 2008 um 08:51 Uhr

Meine Koje

Originally uploaded by Stefan Kahlert


Auf besonderen Wunsch von zu Hause, hier ein paar Fotos von meiner Unterkunft: Momo’s Hostel in der Ben-Yehuda-Street.

Eigentlich gefaellt es mir wirklich gut da. Wie erwaehnt, ist der Strassenlaerm recht heftig, aber mit Oropax und ein paar Bier laesst es sich ertragen. Fuer diese Preisklasse ist Momo’s wirklich das beste, was Tel Aviv zu bieten hat. Fuer 62 Shekel (ca. 12 Euro) die Nacht ist zwar nicht guenstig, aber es ist einigermassen sauber, man bekommt sowas wie Fruehstueck (ein suesses Teilchen) und man hat immer warmes Wasser. Das Top-Highlight ist der Balkon. Der ist so gemuetlich, dass das halbe Hostel schon unser Dorm besucht hat.

Schlagwörter:, ,

Erste Eindruecke

Autor: Stefan, 22. Mai 2008 um 10:28 Uhr

So, heute ist der 4. Tag meiner Reise und so langsam gewoehne ich mich an das Leben hier. Tatsaechlich gibt es gar nicht so viel zu sehen hier in Tel Aviv. Die Hauptattraktion ist der Strand und die Bars und dort haenge ich auch die meiste Zeit rum.

Gestern war ich in Jaffa, dem Nachbarort von Tel Aviv. Dort ist mir zum erstem mal etwas mit orientalischem Touch begegnet. Dort gibt es diesen Riesen-Flohmarkt und einige sehenswerte Ruinen. Am abend waren die Jungs aus meinem Dorm und ich wieder am Strand, um das Champions-League Finale an der Leinwand anzuschauen. Ich wuerde wirklich gerne Fotos uploaden, aber die Internetverbindung ist hier wirklich recht uebel und es dauert ewig, bis 3 oder 4 Pics abgeschickt sind. Vielleicht gibt es in Haifa ein besseres Internet-Cafe. Dort bin ich allerdings erst ab Sonntag, damit ich nicht wegen dem Shabat irgendwo hier steckenbleibe. Nach Freitag Abend ist hier naemlich Tote Hose, was Verkehrsmittel angeht.

Vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht etwas gechillter zu starten. Stress kann ich mir noch lange genug machen und nach den recht langwierigen Reisevorbereitungen, kann ich etwas Ruhe wirklich gebrauchen.

Zur Beruhigung an alle die dachten, dass ich hier um Bombenpakete Slalom laufen muss: Das Gefuehl der Unsicherheit haelt hier vielleicht maximal fuer 30 Minuten an, denn man erkennt wirklich kein Grund beunruhigt zu sein. Okay, man merkt schon, dass hier die Security allgegenwaertig ist. So wird man zum Beispiel am Eingang zum Einkaufszentrum abgetastet und die Rucksaecke durchsucht, aber ich denke das ist der Grund, warum hier wirklich sehr wenig passiert. Das einzige mal, an dem ich die Anspannung bemerkt habe war, als eine Frau einen verlassenen Rucksack am Strand entdeckt hat. Wenn sowas passiert, schlaegt dann aber die Stimmung hier recht schnell um. 

Die Preise in Tel Aviv sind fuer Israel recht hoch, was in etwa deutschen Preisen entspricht. Wenn man allerdings kein Vermoegen fuer das Essen hier liegen lassen will, bleibt einem eigentlich nur die Wahl zwischen Shawarma (praktisch das gleiche wie ein Kebap), Falafel (die hier wirklich sehr gut sind) und Schnitzel (ja das heisst hier auch so). Das wirklich tolle an Shawarma ist, dass sie hier statt dieser aetzenden Knoblauchsosse Hummus (puerierte Kichererbsen) verwenden.

Das Fazit ist: fuer jemanden, der einen Strandurlaub in einer Metropole sucht, die noch nicht von Touristen total ueberlaufen ist, wird Tel Aviv genau das richtige sein. Man sollte hier nur nicht im Hochsommer hingehen, denn da werden locker Temperaturen ueber 40 Grad erreicht.

Das war der erste Tag

Autor: Stefan, 19. Mai 2008 um 19:01 Uhr

Ich habe gerade das gratis Wlan hier im Hostel entdeckt und da dachte ich mir: “schreiben wir doch noch schnell nen Post”.
So, jetzt ist der erste Tag schon fast vorüber und ich habe schon fast seit 33 Stunden nicht geschlafen. Zwar habe ich ein Bett in einem Dorm bekommen, allerdings ist das Hostel relativ Zentral gelegen. Das heißt im Klartext, dass der Verkehrslärm ganz schön heftig ist. Hab mir auch schon Ohrenstöpsel gekauft, um dem in Zukunft vorzubeugen.
Der Strand ist echt großartig hier, deshalb habe ich da auch fast den halben Tag auf der faulen Haut gelegen. Craig aus meinem Zimmer, ein Backpacker aus Kalifornien, kannte sich schon etwas aus und hat mich noch etwas in Tel Aviv rumgeführt.
Auch sonst sind die Leute auf meiner Bude echt in Ordnung.

Adios und gute Nacht. Bis demnächst!

Schlagwörter:, ,

…und weg bin ich!

Autor: Stefan, um 06:41 Uhr

Hier noch einmal mehr oder weniger der Text, den ich schon einigen Leuten per Email geschickt habe:

Gestern bin ich um 23 Uhr (mit einer halben Stunde verspaetung) in Frankfurt nach Tel Aviv gestartet und etwa um 4 Uhr (Ortszeit) heil angekommen.
Nachdem ich mich noch durch ein halbes Dutzend Kontrollen durchgekaempft habe (in Israel nimmt man es scheinbar etwas genauer) bin ich mit dem 5 Uhr-Zug ins Zentrum von Tel Aviv reingefahren.
Natuerlich war ich mal wieder zu geizig fuer ein Taxi und bin deshalb den ganzen Weg vom Bahnhof zu meinem Hostel mit meinem Marschgepaeck zu Fuss gelatscht. Da bin ich schliesslich (mit einem kleinen Abstecher zum Strand) um 7 Uhr angekommen. Das heisst, ich habe jetzt bald 24 Stunden kein Auge zu gemacht (also vergebt mir, wenn ich totalen Muell schreibe).
Dummerweise kann ich mein Bett im Hostel erst ab 11Uhr beziehen, und deshalb schlage ich hier etwas meine Zeit tot…
Schlagwörter:,