Cook Islands
Autor: Stefan, 23. Februar 2009 um 21:05 UhrOkay. Ich hab mal wieder eine Weile nicht geschrieben und viel ist in der Zwischenzeit passiert. Gluecklicherweise waren keine Festnahmen mehr darunter. Aber Eins nach dem Anderen:
Nach meinem Ueberschreiten der Datumsgrenze bin ich dann schliesslich 6 Stunden, bevor ich losgeflogen bin, angekommen. Das klingt komisch? Fragt mich mal, wie verwirrend das war! Rarotonga Airport ist etwa so gross wie ein Bahnhof einer 10.000 Einwohner Stadt, aber dafuer sehr Idyllisch. Man wird mit Gesang und Ukulelemusik empfangen und bekommt sofort eine Kostprobe von der Langsamkeit, mit dem alles auf dieser Insel von Statten geht.
Gleich am Baggage Clain hat mein Shuttle zum Hostel auf mich gewartet. Die Leute dort waren so nett und haben mich die erste Nacht (ich bin 3 Uhr nachts angekommen) auf der Couch fuer Umme schlafen lassen. Das fiel mir erst ein bisschen schwer, weil die anderen Bewohner des Hostels gerade von der Kneipentour (die jeden Freitag stattfindet) zurueck gekommen sind. So habe ich noch etwas den (fast) Vollmond am Strand genossen, der sich direkt neben dem Hostel befindet.
Viel gibt es auf Rarotonga nicht zu sehen, ausser Palmen, Lagunen, Straende und ein kleiner Wasserfall, was fuer einen entspannenden Urlaub aber mehr als genug ist. Touristen gibt es erstaunlich wenige und grosse Hotelkomplexe sucht man vergeblich, hoechstens eine Bauruine von einem Hilton Hotel. Die meisten gestatten sich einen Flug nach Atiutaki, eine der noerdlicheren Inseln der Cook Islands. Dort ist (angeblich) eine der groessten Lagunen der Welt und noch weniger Tourismus, aber der Flug war einfach zu teuer fuer mich und ich sah nicht wirklich den Sinn darin, noch eine Lagune zu sehen.
Mit den Leuten im Hostel habe ich mich schnell angefreundet und es viel mir sehr schwer die Insel wieder zu verlassen. Urspruenglich hatte ich zwei Wochen dort eingeplant, bin dann aber nach einer gegangen, weil es nur Zeitverschwendung gewesen waere. Zeit, die ich in Californien besser verbringen kann. Gluecklicherweise habe ich beim Tauchen in Rarotonga Ian und Lizzie aus England kennen gelernt. Wie der Zufall so will haben wir rausgefunden, dass wir auf dem gleichen Flug nach L.A. sind, das gleiche Hostel gebucht haben und auch in etwa die gleiche Route fahren wollen. Noch besser: sie haben einen Mietwagen. Ich habe gefragt, ob ich mich anschliessen kann und sie haben eingewilligt.
So sind wir dann mit dem Auto von L.A. nach Las Vegas, mit dem Flieger ueber den Grand Canyon, weiter zum Yosemite National Park und schliesslich nach San Francisco, wo ich mich jetzt befinde. Aber darueber versuche ich in den naechsten Tagen etwas detaillierter zu berichten.