Norwegen

Autor: Stefan, 19. April 2009 um 23:57 Uhr

“Wenn du nach Oslo gehst, kannst du auch glech nach Schweden gehen!”

Klingt gemein, hat aber was wahres dran. Tatsaechlich gehoert Oslo nicht zu den schoensten Staedten, die man sich vorstellen kann. Daher bin ich gleich weiter nach Bergen, wohin mich zwei Leute eingeladen haben, die ich in Thailand getroffen habe. Von denen stammt auch oben genannter Satz.

Auf den Cook Islands wiederum habe ich Iselin getroffen, die mir die Norway in the Nutshell Tour empfohlen hat. Anstatt direkt mit dem Zug nach Bergen zu fahren, nimmt man einen Umweg ueber Myrdal, Flåm und Voss. Der Weg ueber die Ortschaften wird mit regulaeren oeffentlichen Verkehrsmitteln (Zug, Faehre, Bus) erledigt, aber die Routen und die Aussichten sind Atemberaubend.

Ich kann gar nicht beschreiben wie viel schoener Bergen im Vergleich zu Oslo ist und ich kann mich gluecklich schaetzen, den ich habe drei der durschschnittlich 30 Sonnentage im Jahr erwischt. Und wenn die Sonne nicht da ist regnet es meist, was zu durschnittlich 275 Regen-/Niederschlagstagen im Jahr fuehrt.

Bergen ist idyllisch und wunderschoen gelegen. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel an einem Fjord unweit der Kueste Norwegens. Ingvild und Geir Anders (meine Gastgeber) haben das unbeschreibliche Glueck am Hang des Fløyen zu wohnen und obendrein noch eine Riesenterasse mit Ausblick ueber die ganze Stadt zu haben. Das war auf jeden Fall mal eine gelungene Abwechslung vom “Reisealltag”. Morgen gehts dann wieder nach Oslo, von wo ich nach Reykjavik weiter fliege. Bis dann…

Aurlandsfjord

Myrdalen

Dublin und Irland

Autor: Stefan, um 23:52 Uhr

Wirklich viel faellt mir ueber Dublin nicht ein, ausser vielleicht Pubs und Guinness.

Zuerst mal die Pubs, die hier ein bisschen aelter sind, als man das an anderen Orten so kennt. Da gibt es zum Beispiel ein Pub (The Brazen Head), dass schon schon zur Zeit der Kreuzzuege da stand, wo es heute steht und damit etwa 800 Jahre alt ist. Das nenne ich mal ein respektables Alter!

Guinness ist wohl untrennbar in der Irischen Seele verwurzelt. Deshalb ist ein Besuch im Guinness Storehouse Museum ein MUSS! Nicht nur, weil man dort mit dem Eintrittspreis ein Pint vom Drought bekommt, sondern weil es (meiner Meinung nach) schlichtweg die beste und unterhaltsamste Attraktion Dublins ist.

Neben Dublin hab ich noch eine Bustour zur anderen Seite der Insel gemacht, um Limerick und die Klippen von Moher zu sehen. Die Busfahrt war lang und auch langweilig, aber das war es wert, denn irischer kann eine Landschaft kaum aussehen. Dazu gabs noch (der/die/das) Burren. Eine karge Felslandschaft, mit aussergewoehnlichen Felsformationen.

Cliffs of Moher

Guinness Storehouse

Heathrow

Autor: Stefan, 10. April 2009 um 07:54 Uhr

Na, wer haette es gedacht? Hin und wieder hat man tatsaechlich Spass beim Einchecken. Vor allem, wenns so einfach geht, wie heute morgen. Wenn man sich am Gate noch (etwas unverschaemt) mit einem Zwischenspurt vor eine 50 Mann starke Reisgruppe draengelt, dann geht das schon fast als Triumph durch.

Warum sich das zu erzaehlen lohnt? Das tut es vermutlich nicht, aber irgendwas muss ich ja mit meiner ueberschuessigen Zeit und gratis Internet-Terminals ja anfangen.

Gratis Terminals, dank der Zurich Versicherung und ueberschuessige Zeit, weil ich vor 2 Stunden aus den Londoner Clubs zurueck gekommen bin und dachte: “Wer braucht schon Schlaf? Da kann ich genau so gut zum Flughafen fahren.”

Die ganze Aktion wird mir vermutlich den ersten Tag in Dublin verhageln, aber wegen Ostern und vollen Fliegern, habe ich dort sowieso ein Tag mehr als geplant zur Verfuegung. Dumm nur, dass ich genau aus diesem Grund meine “Norway in the Nutshell”-Tour verpasse und ich nicht mal canceln kann, weil die Troeten in dem Reisebuero schon in den Osterferien sind. Im schlimmsten Fall ist das mal wieder ein Haufen unsinnig rausgeschmissenes Geld.

Aber ich habs ja… :(

Fotos wieder Up-To-Date

Autor: Stefan, 9. April 2009 um 16:52 Uhr

Gratis Internet… das gibts nicht so haeufig und so habe ich die Gelegenheit genutzt und mal die Fotos wieder auf den neuesten Stand gebracht. Es gibt einiges von New York, Boston, Washington in der Kirschbluete und London.

Empire State Building at Night

Piccadilly Circus

London

Autor: Stefan, 8. April 2009 um 21:20 Uhr

Mittlerweile habe ich es wieder zurueck in die Alte Welt geschafft und bin am Sonntag in London angekommen. Vor meiner Abreise aus Washington habe ich dort noch das Kirschblueten-Festival besucht. Da haben die Amerikaner einfach mal 3000 Kirschbaeume aus Japan importiert und deren jaehrliche Tratition uebernommen. Schoen wars auf jeden fall. So schoen, dass es hunderttausende Menschen angezogen und die oeffentlichen Verkehrsmittel total ueberlastet hat.

Das war fuer mich eine weniger gute Nachricht, der auf die selbigen angewiesen war, um zum Flughafen zu kommen. So hat sich meine Reisezeit um das dreifache auf 3 Stunden verlaengert. Gluecklich war, dass ich eigentlich das Smithsonian Museum am Flughafen besuchen wollte und daher extra extra extra frueh losgefahren bin. So konnte ich mir auch die 1,5 Stunden Wartezeit am United Airlines Check-In noch leisten (was fuer ne besch*****e Airline). Alles in allem eine weniger spassige Angelegenheit und ins Museum hab ich es auch nicht mehr geschafft.

London hat meine Stimmung wieder etwas gehoben. Im vergleich zu den Amerikanischen Staedten hat das einfach mehr Flair. Ich hab schon die Gelegenheit genutzt, mich mit ein paar Reisegefaehrten wieder zu treffen. Das war allerdings nicht ganz einfach, weil ich manchmal vergesse, dass die Leute wieder arbeiten und daher nicht so flexibel sind, wie ich.

Uebermorgen gehts schon wieder ab nach Dublin uebers Osterwochenende und dann fuer ne Woche nach Norwegen.