Schreibfaul

Autor: Stefan, 25. März 2009 um 22:08 Uhr

In letzter Zeit habe ich kaum Anlass etwas zu schreiben… deshalb tue ich es auch nicht. Seit ich aus Washington abgereist bin, war ich in Philadelphia und New York und bin inzwischen in Boston angekommen.

Ein Grossteil meiner Zeit habe ich mit dem Abklappern der Sehenswuerdigkeiten verbracht und das brauche ich glaube ich nicht noch extra zu erwaehnen. Wirklich Aussergewoehnliches, wie z.B. Verhaftungen, hat sich (gluecklicherweise) in Grenzen gehalten.

Meine Zeit hier neigt sich langsam dem Ende zu (mein Geld auch) und so werde ich wohl Anfang April wieder zurueck in Europa sein. Lustig ist dabei, dass ich gut eine Flugstunde von zu Hause weg sein werde, um dann erst mal wieder weiter weg zu fliegen.

Vielleicht schaffe ich es auch mal wieder ein paar Bilder hochzuladen.

Fotos und noch mehr Fotos

Autor: Stefan, 7. März 2009 um 04:06 Uhr

Policemen

Originally uploaded by Stefan Kahlert

Ich habe es endlich geschafft nen Computer zu finden, an dem ich meine Bilder hochladen kann.

Fleissig wie ich bin habe ich gleich seit Rarotonga alles nachgeholt. Das heisst, dass ueber 200 neue Bilder zu betrachten sind. Das ganze hat mich einiges an Zeit und auch Geld gekostet, also kuckt es euch auch gefaelligst an!

Das ganze ist etwas durcheinander hochgeladen worden, aber es sind Bilder und Videos zu finden von:
Rarotonga, Los Angeles, Hollywood, Las Vegas, Yosemite Park (inkl. der Bilder von den Schwarzbaeren), San Francisco, Santa Barbara und Washington, D.C.!

Wenn ich morgen nicht 2000 Views habe, gibts aerger :)

Washington, D.C.

Autor: Stefan, 6. März 2009 um 04:09 Uhr

Nach einem Flug von knapp ueber vier Stunden bin ich auf der anderen Seite und in der Hauptstadt der USA angekommen.

In den Staaten habe ich gelernt immer das “D.C.” an den Namen anzuhaengen oder einfach nur “D.C.” zu sagen. Das ist eines dieser Dinge, die man hier beachten muss: Wenn man nur Washington sagt, gehen die Leute vom Staat Washington aus. Selbes gilt, wenn man das City nicht an New York anhaengt… und ueberhaupt vergessen wir gerne dass NYC aus mehr als nur Manhattan besteht. Aber ich schweife ab…

Die letzten Tage in L.A. waren wirklich recht warm mit Temperaturen ueber 25 Grad. Erwartungsgemaess ist es hier etwas kaelter, mit tags ueber knapp ueber Gefrierpunkt und Scheisskalt in der Nacht. Dafuer ist das Wetter spitzenklasse, mit kaum einer Wolke am Himmel. So macht das Sightseeing wenigstens spass. In der Sonne kann man sich sogar ab und zu mal der Jacke entledigen.

Mein Tag hat heute frueh um 6 Uhr angefangen, damit ich nach Waschen und Fruehstueck rechtzeitig beim Capitol bin, um eine der begehrten Eintrittskarten zu bekommen. Mal wieder Typisch fuer mich habe ich ein entscheidendes Utensil vergessen: meinen Pass. Den braucht man naemlich, um sich als Auslaender auszuweisen, denn sonst braucht man eine Einladung von seinem Kongressabgeordneten. Nachdem ich mich wieder abgeregt habe, habe ich dafuer das Washington Monument besucht, fuer das es nicht ganz so kompliziert ist, Karten zu bekommen.

Abgesehen von dem habe ich mir die Hacken abgelaufen um das Lincoln Memorial, Vietnam- und Koreakrieg Denkmal, WW II-Denkmal, Weisses Haus, Arlington Friedhof mit JFK-Grab, Grabmal des Unbekannten Soldaten und das Iwo-Jima-Denkmal zu besichtigen. Fuer die ersten paar Sachen hat es sich kaum gelohnt die Metro zu nehmen, da alles so nah beieinander ist. Arlington ist allerdings schon etwas weiter weg, um genau zu sein im Bundesstaat Virginia, auf der anderen Seite des Potomac-Fluss.

Insgesamt waren das heute 8 Stunden ununterbrochenes Sighseeing. Da soll nochmal jemand sagen, dass ich hier nur auf meiner faulen Haut sitze.

Insgesamt bin ich sehr beeindruckt von Washington, D.C. Es ist wirklich eines der schoensten Hauptstaedte die ich bisher gesehen habe, vielleicht weil die Stadt noch so jung ist und mehr oder weniger nur fuer diesen Zweck erdacht wurde. Jedes Gebaeude scheint hier zu stehen, um diese Nation zu feiern und wenn man das alles sieht, wird man daran erinnert, dass die USA mal ein Vorbild fuer die ganze Welt waren. Die Tatsache, dass Obama nun im Weissen Haus sitzt, koennte ein erstes Anzeichen sein, dass sich Amerika wieder diesen Vorbildstatus wieder verdient.

Bye Kalifornien

Autor: Stefan, um 03:39 Uhr

Inzwischen bin ich schon wieder aus Kalifornien abgereist. Davor war ich noch in San Francisco, Santa Barbara und nochmal ein paar Tage in L.A.

Ueber San Francisco gibt es nicht viel zu sagen. Ich hab so ziemlich alle beruehmteren Sehenswuerdigkeiten abgeklappert. Darunter Alcatraz, Chinatown, Fisherman’s Wharf, Golden Gate Bridge… War auch alles sehr schoen. Standard Touristenprogramm, wenn man so will. Von S.F. sind dann meine Reisegefaehrten Ian und Lizzie nach New York weitergereist.

Mit Kirra bin ich noch etwas weiter nach Santa Barbara. Das war eher eine kurzfristige Entscheidung, aber eine gute. Mir ist vorher noch nie so eine geplfegte Stadt vor die Augen gekommen. Alles in zueinander passenden Baustil gehalten scheint alles wie aus einem Guss. Hauptsaechlich Spanische Architektur und was auffaellt: Kein Schmutz, kein Abfall, kein Graffitti. Tatsaechlich ist alles so huebsch, dass es fast unwirklich scheint. Kein Wunder, dass viele Stars sich von Hollywood, Beverly Hills und Co. verabschieden und nach Santa Barbara ziehen.

Meine letzten Tage im Westen habe ich wieder in Hollywood verbracht. Eigentlich nur, um gemuetlich meinen Flug und Unterkunft fuer Washington, D.C. zu buchen. Habe aber die Gelegenheit genutzt noch etwas Sightseeing zu machen. Noch zwei Highlights waren eine vom Hostel organisierte Limo-Tour durch die Szenekneipen in Hollywood und die Aufzeichnung der “Jimmy Kimmel Live!” Show. Das ist eine in den USA recht bekannte Late Night Show fuer die man gratis Eintrittskarten bekommt. Wer kann dazu nein sagen. War echt ein Erlebnis mal zu sehen, wie so eine Show produziert wird und zu sehen, was in den Werbepausen passiert. Eingeladen war Lil’ Wayne. Mir voellig unbekannt, aber das Publikum scheint ihn gekannt zu haben. Scheinbar hat er das Best-Verkaufte Album des letzten Jahres produziert. Vermutlich bin ich schon zu lange aus dem Land, um so etwas mitzubekommen.