Las Vegas und Grand Canyon
Haette mir jemand gesagt, dass Las Vegas einer meiner Favoriten auf dieser Reise werden wuerde, ich haette ihn fuer verrueckt erklaert. Aber siehe da, es ist passiert.
So kuenstlich Vegas auch ist, es gibt eine schier unendliche Vielfalt an Unterhaltungsmoeglichkeiten und nicht wenige davon sind auch fuer einen Backpacker erschwinglich oder sogar Gratis. Schon alleine das Aeussere und das Innere der Casinos zu sehen, laesst kann einen zwei Tage lang beschaeftigen und ueber die ganze Zeit hinweg ins Staunen versetzen. “New York New York”, Venetian, Mandalay Bay, MGM Grand und Planet Hollywood sind schon kaum zu glauben, aber wenn man ins Mirage, Belagio und vor allem den Cesars Palace hineinspaziert, kann man seinen Augen kaum glauben, wie gigantisch und auch authentisch das alles aussieht.
Fuer $40 die Nacht haben Kirra (die sich uns in L.A. angeschlossen hat) und ich ein Doppelzimmer im Stratosphere geteilt und obwohl es als Budget-Unterkunft gilt, war es Luxurioeser, als alles, was mir auf dieser Reise untergekommen ist, aber auch guenstiger, als jedes andere Hostel, was ich hier in den USA gesehen habe.
Waere mir etwas mehr Geld zur verfuegung gestanden haette ich liebend gerne eine Show vom Cirque du Soleil oder der Blue Man Group gesehen, aber Ticketpreise von ueber $80 waren einfach nicht drin. Einzig fuer den Flug ueber den Grand Canyon habe ich nen ganzen Batzen springen lassen, aber das war es allemal wert. Um den Grand Canyon zu beschreiben, fehlen mir ehrlich gesagt die Worte und jeder, der ihn gesehn hat, wirds verstehen. Das Ding ist einfach nur riesig.
Auf jeden Fall ist die Zeit in Vegas viel zu schnell vorueber gegangen und das trotz durschnittlicher 19 Stunden-Tage. Schlaf war kaum drin. Auf dauer waere es aber dort zu teuer geworden, weil man doch auf Restaurants und Buffets angewiesen ist, die nicht ganz guenstig sind.