Nara, Kyoto und die “Memoiren einer Geisha”
Originally uploaded by Stefan Kahlert
Gestern bin ich mit dem Shinkansen Super Express von Tokyo nach Kyoto weitergereist. Die Zugfahrt war so unglaublich schnell rum, ich hatte kaum Zeit ein Nickerchen zu machen. Mit ueber 300 Sachen reist es sich halt doch ganz flott.
Jetzt bin ich in dem kulturellen Zentrum Japans angekommen und man koennte alleine hier zwei Wochen mit dem besichtigen von Tempeln und Schreinen verbringen. Weil das aber wohl noch nicht genug ist, bin ich heute mit dem Zug nach Nara fuer einen Tagesausflug gefahren. Dort gibt es ebenfalls einiges an Weltkulturerbe zu sehen. Leider war das Wetter extrem schlecht und so hat das ganze nicht so richtig Spass gemacht. Ein paar Fotos gibts trotzdem (die von Tokyo sind jetzt auch online).
Nach all den Tempeln von Thailand bis China habe ich zwar so langsam gestrichen die Nase voll davon, aber von den Gaerten Japans geht eine Faszination aus, die nur schwer zu beschreiben ist. Man kann sich dort auf eine Parkbank setzen und fuer Stunden die Zeit vergessen. Auch wenn ich denke, dass ich schon alles gesehen habe und es eigentlich nichts mehr neues gibt, zieht es mich doch immer wieder dort hin. Jeder der schon einmal das Glueck hatte einen japanischen Garten zu besuchen, weiss wohl, was ich meine.
Eine meiner letzten Anschaffungen in Hong Kong war das Buch “Memoirs of a Geisha” (hierzulande vor allem Bekannt unter der Verfilmung “Die Geisha”), dass ich gerade lese. Vor ein paar Stunden hats mir fast die Socken ausgezogen, als ich begriffen habe, dass das Buch nicht nur in der Stadt spielt, in der ich mich gerade befinde, sondern praktisch um die Ecke. Ich wohne etwa 2 Gehminuten von der Strasse Shilo im Stadtteil Gion weg, in dem die Handlung (zumindest in den ersten 60 Seiten) hauptsaechlich stattfindet.
