Siem Riep und eine Menge Glueck

Ja, ich lebe noch.

Mittlerweile bin ich schon vier Tage in Siem Riep und habe so ziemlich alle Tempel, die sehenswert sind, angekuckt. Mittlerweile scheinen sie jedoch nur noch alle gleich auszusehen. Vermutlich ist das der Zeitpunkt, an dem man genug gesehen hat. Angkor Wat hat mich allerdings nicht so beindruckt, wie es mir angekuendigt wurde. Wahrscheinlich habe ich zu viel erwartet. Ta Prohm hat mir dafuer um so besser gefallen. Wenn man den Tempel sieht, der schon fast komplett vom Regenwald ueberwuchert ist, kann man sich vorstellen, wie es den Entdeckern von 100 Jahren gegangen sein muss.

Mehr Glueck als Verstand hatte ich auch mal wieder. Mein Flug von Singapur nach Siem Riep ging recht frueh (6:00 Uhr). Natuerlich habe ich meinen Wecker mit genug Puffer eingestellt… und eine Stunde verpennt. Kurz nach halb fuenf kuck ich auf die Uhr (nur um zu checken, wie lange ich noch schlafen kann) und spring wie von der Tarantel gebissen aus dem Bett. Eigentlich hab ich den Flieger schon ohne mich abheben sehen, aber ich hab dennoch alles in den Rucksack gestopft und bin in die Lobby gesprintet.

Natuerlich ist es praktisch unmoeglich um 4:40 Uhr ein Taxi in Singapur aufzutreiben und die Fahrt zum Flughafen dauert ja auch noch eine halbe Stunde. Aber just in dem Moment, in dem ich aus dem YMCA auschecke, kommt eine indische Familie mit dem Taxi angefahren. So ein Glueck muss man erst einmal haben. Ich habe es dann schliesslich geschaft um kurz nach 5:10 Uhr einzuchecken.

Fazit: Ich brauche einen neuen Wecker!


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Der Beitrag wurde am 20. Juli 2008 um 13:43 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Weltreise gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.