Autor: Stefan, 27. Juli 2008 um 11:14 Uhr

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Hier sind mal ein paar recht willkuerlich ausgewaehlte Bilder von Siem Riep und Angkor.
Da ich gerade nicht die Namen der Tempel im Kopf habe, werde ich ordentliche Bildueberschriften spaeter nachreichen…
Autor: Stefan, 25. Juli 2008 um 08:48 Uhr
Ja, jetzt stehe ich mal so richtig dumm da.
Zuerst einmal habe ich mir meinen Reispass, mitsamt Kreditkarten, klauen lassen. Wäre das nicht schon genug Ärger? Nein, natürlich nicht! Jetzt macht auch noch das chinesische Konsulat Schwierigkeiten mit meinem Visum (wenn auch nicht ganz unerwartet).
Für mich heißt es jetzt erst einmal in Bangkok ausharren und die Füße stillhalten, bis sich die Sache geklärt hat.
Besonders schade es es um meine Zeit in Indien, die sowieso schon kurz eingeplant war und jetzt vermutlich auf einen halben Tag am Flughafen eingedampft wird.
Autor: Stefan, 20. Juli 2008 um 13:43 Uhr
Ja, ich lebe noch.
Mittlerweile bin ich schon vier Tage in Siem Riep und habe so ziemlich alle Tempel, die sehenswert sind, angekuckt. Mittlerweile scheinen sie jedoch nur noch alle gleich auszusehen. Vermutlich ist das der Zeitpunkt, an dem man genug gesehen hat. Angkor Wat hat mich allerdings nicht so beindruckt, wie es mir angekuendigt wurde. Wahrscheinlich habe ich zu viel erwartet. Ta Prohm hat mir dafuer um so besser gefallen. Wenn man den Tempel sieht, der schon fast komplett vom Regenwald ueberwuchert ist, kann man sich vorstellen, wie es den Entdeckern von 100 Jahren gegangen sein muss.
Mehr Glueck als Verstand hatte ich auch mal wieder. Mein Flug von Singapur nach Siem Riep ging recht frueh (6:00 Uhr). Natuerlich habe ich meinen Wecker mit genug Puffer eingestellt… und eine Stunde verpennt. Kurz nach halb fuenf kuck ich auf die Uhr (nur um zu checken, wie lange ich noch schlafen kann) und spring wie von der Tarantel gebissen aus dem Bett. Eigentlich hab ich den Flieger schon ohne mich abheben sehen, aber ich hab dennoch alles in den Rucksack gestopft und bin in die Lobby gesprintet.
Natuerlich ist es praktisch unmoeglich um 4:40 Uhr ein Taxi in Singapur aufzutreiben und die Fahrt zum Flughafen dauert ja auch noch eine halbe Stunde. Aber just in dem Moment, in dem ich aus dem YMCA auschecke, kommt eine indische Familie mit dem Taxi angefahren. So ein Glueck muss man erst einmal haben. Ich habe es dann schliesslich geschaft um kurz nach 5:10 Uhr einzuchecken.
Fazit: Ich brauche einen neuen Wecker!
Autor: Stefan, 15. Juli 2008 um 13:53 Uhr

Esplanade
Originally uploaded by Stefan Kahlert
Die aktuellsten Fotos sind jetzt online. Ich habe mich übrigens entschieden, die Bildüberschriften jetzt in englisch zu halten, weil es beschwerden von meinen nicht-deutschsprachigen Mitreisenden gab.
Autor: Stefan, 14. Juli 2008 um 08:44 Uhr
Was soll man ueber Singapur sagen? Kleines asiatisches Land mit vielen westlichen Einfluessen (vor allem, was die Preise angeht). Trotzdem habe ich hier meinen Aufenthalt um zwei Tage verlaengert, weil ich die Stadt von ein paar Leuten gezeigt bekomme, die ich in Haifa getroffen habe. Es ist schon etwas anderes Singapur aus der Sicht eines Einheimischen kennenzulernen.
Sehr atmosphaerisch war vor allem die Chinesische Tee-Zeremonie, in die mich Elvin gestern eingefuehrt hat. Vielleicht schaffe ich mir auch noch so ein chinesisches Teeservice an, wenn ich eine guenstigere Version finde. Hier kosten sie naemlich so um die 300 Euro.
Autor: Stefan, 9. Juli 2008 um 10:35 Uhr

Petronas Towers
Originally uploaded by Stefan Kahlert
Neue Fotos von Koh Tao bis Kuala Lumpur online.
Autor: Stefan, 6. Juli 2008 um 17:37 Uhr
Der Trip von Koh Pha-Ngan nach Georgetown (Malaysia) war eher einer der unangenehmeren Momente meiner Weltreise. Wie der Titel schon andeutet war ich fast einen ganzen Tag unterwegs. Je nachdem, wie man es sieht, war es sogar noch mehr. Eigentlich wollte ich naemlich die Faehre frueh morgens nehmen, um abends dann ueber der Grenze zu sein. Dummerweise hatte aber die Faehre einen Unfall (angeblich) und ist daher ausgefallen. Die einzige Alternative war die Nachtfaehre, die 22 Uhr (um 20:30 ging das Taxi) ablegt. Also hatte ich erst einmal von 7 Uhr bis 22 Uhr Zeit totzuschlagen. Das geht ganz toll, wenn man ein Hotelzimmer hat, aber ich habe schon ausgecheckt und bin daher recht Ziel- und Planlos durch die Gegend geirrt.
Als die Nachtfaehre dann um 5 Uhr in Surat Thani angekommen ist, dachte ich mir, dass das schlimmste jetzt wohl vorueber ist. Haha, weit gefehlt: Erst einmal durfte ich erfahren, dass ich mal eben von einem VIP-Bus auf einen Minibus downgegradet wurde. Obendrein wurde ich noch zum ersten Mal auf meiner Reise richtig uebel abgezockt, weil ich zu doof und zu muede war, den Wechselkurs fuer Baht/Ringgit zu checken. Wieviel ich da zu viel gezahlt habe, behalte ich besser fuer mich. Das tut mir immernoch weh!
Dann ging die Fahrerei in einem gerammelt vollen Minibus (mit kaputter Klimaanlage) los. An der Grenze hatte ich dann noch zwei Stunden Aufenthalt, weil ich auf einen anderen Minibus warten musste. Der hatte dann wenigstens eine einigermassen funktionierende Klimaanlage. In Georgetown bin ich dann kurz nach 21Uhr angekommen (eine zusaetzliche Stunde Zeitverschiebung).
Was ich aus diesem Trip gelernt habe:
- Vertraue keinem thailaendischem Reisebuero, es sei denn man hat bereits gutes davon gehoert.
- Am besten die Trips selber planen und durchfuehren. Ist zwar in der Regel aufwaendiger, aber auch billiger und es gibt weniger Ueberraschungen.
- Bei allen Geldtransaktionen ueber 10 Euro gegenchecken, ob man nicht ueber den Tisch gezogen wird.
- Informationen nie unueberprueft lassen, wenn die Person von dem sie kommen, Profit daraus schlagen kann.
Das hoert sich zwar drastisch an, aber anders kann man es fast nicht sagen. Man bekommt gerne mal das Gefuehl ein wandelnder Bankomat fuer die ansaessige Bevoelkerung zu sein. Ich will ja nichts umsonst, aber ich hasse es ueber den Tisch gezogen zu werden! Genau das passiert einem aber staendig, wenn man nicht genau aufpasst.
Autor: Stefan, um 17:08 Uhr
In letzter Zeit war es etwas schwieriger, mein Blog auf dem neuesten Stand zu halten. Hauptsaechlich, weil das Internet auf Koh Tao und Pha-Ngan so extrem teuer ist. Da Reicht das Budget gerade mal dazu, schnell die Email zu checken.
Aber ueber Pha-Ngan gibt es eigentlich auch nicht viel zu sagen. Ich habe den Grossteil meiner Zeit am Strand verbracht (Had Rin, Sunrise Beach). Einen Tag hab ich mir mit zwei anderen Deutschen einen Roller gemietet und bin auf der Insel rumgefahren. An einem anderen Tag hab ich die Reggae-Boat-Tour gemacht, bei der man von Mittags bis Abends um die Insel geschippert wird und die schoensten Wasserfaelle, Straende und Schnorchelgebiete besucht.
Abends war erstaunlicherweise sehr wenig los. Man kann kaum glauben, dass tausende Leute an der Full-Moon-Party an diesem Strand zusammengepfercht sind! Als ich da war, hat sich alles auf zwei Kneipen mit Feuer-Artisten konzentriert.
Ausnahmsweise habe ich mir da auch mal einen ganz passablen Bungalow gegoennt. Hauptsaechlich, weil ich keine Lust hatte weiter den Berg hochzulaufen (wo die guenstigeren Behausungen sind). Die Aussicht vom Bungalow war hervorragend und man konnte den Sonnenuntergang aus der Haengematte auf der Terasse geniessen. So laesst es sich leben.
Preislich ist Koh Pha-Ngan gerade so an der Schmerzgrenze. Im vergleich zu Chiang Mai habe ich fast ueberall das dreifache bezahlt! Ich haette da locker noch ein paar Tage totschlagen koennen, aber mein Visum fuer Thailand war schon praktisch abgelaufen und die Zeit in Suedost-Asien auch. Daher hab ich beschlossen nach Malaysia weiter zu reisen (siehe naechster Post).