Surat Thani und Ko Tao

Autor: Stefan, 28. Juni 2008 um 06:33 Uhr

Hier ein kurzer Abriss, was die letzten Tage so passiert ist:

Aus Pai hab ich mir eine gehörige Magenverstimmung als Andenken mitgebracht. Da mein Flieger am nächsten Tag von Chiang Mai nach Surat Thani gehen sollte, hab ich erst einmal davon abgesehen, einen Arzt aufzusuchen, obwohl ich schon recht starke schmerzen hatte.

Am nächsten Tag gings mir schon besser und auf dem Flug hatte ich kaum Probleme mehr. Ich hab zum ersten mal in meinem Leben einen Fensterplatz ergattert und bin prompt nach fünf Minuten eingepennt (zumindest, bis mich die Stewardess etwas unsanft aus meinem Schlummer geweckt hat).

Weil mein Magen gegen Abend wieder schlimmer wurde, habe ich beschlossen, eine Nacht in Surat Thani zu bleiben, um mich ein wenig zu entspannen. Ansonsten gibt es keinen vernünftigen Grund für einen Aufenthalt in Surat Thani… Viel attraktives gibts da auf jeden Fall nicht zu sehen.

Am nächsten Tag habe ich dann einen Platz auf der Nachtfähre gebucht. Diese Fahrt war der reine Höllentrip. Vielen brauche ich nicht zu erklären, wie Schiffstoiletten in Thailand aussehen und alle anderen wollen es vermutlich auch nicht wissen. Zur Erinnerung: Ich hatte da noch immer noch meine “emfindliche Verdauung”.

Am nächsten Morgen in Ko Tao, war ich so im Eimer, wie schon lange nicht mehr. Weil ich da den Tauchkurs machen wollte, hab ich mich zur Sicherheit vom örtlichen Arzt checken lassen und der hat mich prompt einmal über den Tag in der Klinik behalten und mich mit Kochsalzlösung und Antibiotika vollgepumpt.

Langer Rede kurzer Sinn: Mittlerweile gehts mir wieder gut und ich mache meine Tauchkurs, was wirklich sehr viel Spaß macht.

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Fotos von Pai

Autor: Stefan, 22. Juni 2008 um 11:44 Uhr

Ausblick von meinem Bungalow in Pai

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Ich habe mal zwei Fotos hochgeladen. Ein paar mehr werden noch folgen.

Same Same, but different (Pai)

Autor: Stefan, um 11:42 Uhr

Nach dem Verlust meines iPhones dachte dachte ich, dass vielleicht ein Tapetenwechsel angebracht ist und habe prompt den nächsten Bus nach Pai (ca. 160km nordwestlich von Chiang Mai) genommen.

Pai (sprich: bai) ist eine kleine Provinz (ca. 12000 Einwohner) in den Bergen. In der Hauptsaison wimmelt es da von Touristen, aber zu dieser Zeit sagen sich da Fuchs und Hase gute Nacht. Wenn man sich mal den Dschungel und die Luftfeuchtigkeit wegdenkt, dann könnte einen dieser Ort doch schon sehr an Furtwangen erinnern. Beide Orte sind am Arsch der Welt, mitten im Tal und die hälfte der Einwohner sind Leute, die da nicht so richtig ins Bild passen. In Furtwangen sind es Stundenten in einem Rentnerkaff, in Pai sind es tonnenweise emigrierte Ausländer, die außer Geld verbraten, nicht viel zu tun haben.

Es gibt sogar in beiden Orten eine Fubar!

Auch sonst läuft das Leben dort ähnlich ab. Tagsüber wird die Stadt von den einheimischen Dominiert, aber nachts kommen die Einwanderer aus allen Nischen gekrochen, um sich dem Alkoholkonsum zu ergeben.

Zuerst kommt einem da alles etwas extrem Still von (vor allem wenn man vorher in Bangkok und Chiang Mai war). Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, will man da eigentlich gar nicht mehr weg. Wenn mein Flug nicht heute von Chiang Mai nach Surat Thani gehen würde, wäre ich vermutlich immer noch in Pai.

Ein gutes Beispiel ist die Geschichte, die mir ein emigrierter Engländer erzählt hat: Ein Franzose kam nach Pai, um sich dort eine Woche lang umzusehen und hat den Ort seit 26 Jahren nicht mehr verlassen.

Aber ich glaube es ist schwer zu erklären, wenn man es nicht schon einmal gesehen hat.

Verlustliste

Autor: Stefan, um 11:26 Uhr

Eigentlich war ich ja schon immer ein Schussel, aber auf so einer Reise kann das unter umständen teuer werden. Seit Reisebeginn hab ich schon die 4 Sonnenbrille (eine in einem Auto liegen lassen, 2 kaputt gemacht), meine 4 Mütze (1 weggeworfen, 2 im Bus vergessen) erstanden und ein paar neue T-Shirts musste ich auch schon kaufen.

Jetzt hab ich allerdings zum ersten mal etwas größeres Verloren: mein iPhone (AHHHHH). Muss mir bei nem Kneipenbesuch aus der Tasche gefallen sein. Diebstahl würde ich ausschließen, weil mir genau das schon X mal passiert ist. Nur habe ich das Telefon immer wieder gefunden.

Schade ist es vor allem um die Kontakte, die ich alle auf dem Telefon gespeichert habe. Vor allem die Kontakte aus New York, Tokyo und Orange County hätte ich noch gut gebrauchen können. Mal abgesehen davon, bin ich über meine Ungeschicktheit so sauer, dass ich hier 2 Tage grummelig durch die Gegend gestiefelt bin.

Ich klapper heut noch einmal alle Kneipen ab, ob sich nicht doch etwas gefunden hat. Aber meine Hoffnung ist da nicht groß!

*schluchtz*

Unterwegs zum Bergdorf

Autor: Stefan, 18. Juni 2008 um 07:49 Uhr

Unterwegs zum Bergdorf

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Die Fotos vom Jungle Trek sind ab sofort online.

Chiang Mai

Autor: Stefan, 17. Juni 2008 um 11:29 Uhr

Ich kann gar nicht ausdrücken, wie viel besser es mir hier in Chiang Mai (im vergleich zu Bangkok) gefällt. Das Hostel in dem ich wohne hat wirklich sehr viel Atmosphäre und man trifft dort haufenweise Leute. Am Sonntag hab ich den “Sunday Night Market” besucht, der nicht nur riesig ist, sondern auch eine unglaubliche Vielfalt bietet. Im Gegensatz zu Bangkok wird man da auch nicht an jedem Stand angelabert, sondern das läuft alles ganz entspannt ab.

In meinem Hostel habe ich dann für Gestern und Heute einen Trek in die Berge um Chiang Mai gebucht und ich kann nur sagen, dass das ein atemberaubendes Elebnis war. Im Preis inklusive war Elefantenreiten, ein 3 Stunden Marsch durch den Dschungel, eine Nacht in einem Dorf eines Bergvolks, am nächsten Tag noch ein 3 Stunden Marsch, Rafting und eine Fahrt auf einem Bambusboot. Aber schon alleine der Anblick der bewaldeten Hügel im Nebel wäre es wert gewesen.

Buddha

Autor: Stefan, 13. Juni 2008 um 15:58 Uhr

Buddha

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Hier mal ein paar Fotos aus Bangkok…

Bangkok

Autor: Stefan, 12. Juni 2008 um 15:24 Uhr

Also ich muss zugeben, dass mein erster Tag hier schon ein kleiner Kulturshock war! Thailand ist das erste asiatische Land, dass ich besuche und da braucht man wohl ein bisschen um sich einzufühlen. Besonders die Tuk Tuk Fahrer gehen einem gewaltig auf die Nerven hier. Am Ende des Tages hätte ich sie am liebsten erwürgt :)

Heut hab ich mir mal wieder etwas Sightseeing gegönnt. Vor allem die Tempelanlagen (ein paar Fotos auf Flickr) habe ich mir angeschaut.

Das mit dem “Temperaturen besser aushalten” nehme ich übrigens zurück. Zwar ist es hier wirklich nicht so heiß, wie bspw. in Eilat, aber trotzdem schwitzt man ununterbrochen. So richtig geregnet hat es bisher übrigens noch nicht. Allerhöchstens etwas getröpfelt. Ich denke ich werde demnächst richtung Norden weiterziehen. Da soll es um diese Zeit etwas erträglicher sein.

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Stop Nr.2

Autor: Stefan, 11. Juni 2008 um 13:29 Uhr

Man sollte es kaum glauben: Die Zeit verfliegt!

Meine Zeit in Israel ist schon vorrüber und ich bin somit in der Nacht von gestern auf heute nach Bangkok weiter gereist. Meine Airline war übrigens El Al. Warum das erwähnenswert ist? Weil ich etwa 2,5 Stunden gebraucht habe, um durch die Security zu kommen. Mein kompletter Rucksack wurde durchsucht, Proben von allen Oberflächen im Rucksack genommen, um nach Sprengstoffpartikeln zu suchen und das übliche “Bin ich ein Terrorist”-Interview. Mein Einreisestempel nach Jordanien und das Beduinen-Kopftuch, dass ich mir in Jerusalem habe aufschwatzen lassen, haben mir das Leben nicht gerade leichter gemacht! Dafür war ausreichend Platz im Fußraum (im Gegensatz zur Lufthansa), auch wenn ich dieses Mal schon wieder keinen Fensterplatz bekommen habe.

Das tolle an den Flügen über Nacht: Man ist am nächsten Tag so im Eimer, da macht einem der Jetlag auch nichts mehr aus!

In Bangkok ist es gerade bewölkt und leicht regnerisch. Das erste mal seit fast vier Wochen, dass ich mal wieder eine geschlossene Wolkendecke sehe. Es ist zwar recht schwülwarm hier, aber ich scheine das besser zu verkraften, als die ca. 42° in Eilat.

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Schatzkammer (Petra)

Autor: Stefan, 10. Juni 2008 um 12:20 Uhr

Schatzkammer (Petra)

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Dieses Gebäude kennt wohl jeder, der Indiana Jones und der letzte Kreuzzug gesehen hat. Leider befindet sich dahinter kein heiliger Gral, sondern ein simples Loch in der Wand.
Insgesamt habe ich in Petra etwa 150 Fotos gemacht, aber auf die werdet ihr wohl noch etwas warten müssen.