Erste Eindruecke

Autor: Stefan, 22. Mai 2008 um 10:28 Uhr

So, heute ist der 4. Tag meiner Reise und so langsam gewoehne ich mich an das Leben hier. Tatsaechlich gibt es gar nicht so viel zu sehen hier in Tel Aviv. Die Hauptattraktion ist der Strand und die Bars und dort haenge ich auch die meiste Zeit rum.

Gestern war ich in Jaffa, dem Nachbarort von Tel Aviv. Dort ist mir zum erstem mal etwas mit orientalischem Touch begegnet. Dort gibt es diesen Riesen-Flohmarkt und einige sehenswerte Ruinen. Am abend waren die Jungs aus meinem Dorm und ich wieder am Strand, um das Champions-League Finale an der Leinwand anzuschauen. Ich wuerde wirklich gerne Fotos uploaden, aber die Internetverbindung ist hier wirklich recht uebel und es dauert ewig, bis 3 oder 4 Pics abgeschickt sind. Vielleicht gibt es in Haifa ein besseres Internet-Cafe. Dort bin ich allerdings erst ab Sonntag, damit ich nicht wegen dem Shabat irgendwo hier steckenbleibe. Nach Freitag Abend ist hier naemlich Tote Hose, was Verkehrsmittel angeht.

Vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht etwas gechillter zu starten. Stress kann ich mir noch lange genug machen und nach den recht langwierigen Reisevorbereitungen, kann ich etwas Ruhe wirklich gebrauchen.

Zur Beruhigung an alle die dachten, dass ich hier um Bombenpakete Slalom laufen muss: Das Gefuehl der Unsicherheit haelt hier vielleicht maximal fuer 30 Minuten an, denn man erkennt wirklich kein Grund beunruhigt zu sein. Okay, man merkt schon, dass hier die Security allgegenwaertig ist. So wird man zum Beispiel am Eingang zum Einkaufszentrum abgetastet und die Rucksaecke durchsucht, aber ich denke das ist der Grund, warum hier wirklich sehr wenig passiert. Das einzige mal, an dem ich die Anspannung bemerkt habe war, als eine Frau einen verlassenen Rucksack am Strand entdeckt hat. Wenn sowas passiert, schlaegt dann aber die Stimmung hier recht schnell um. 

Die Preise in Tel Aviv sind fuer Israel recht hoch, was in etwa deutschen Preisen entspricht. Wenn man allerdings kein Vermoegen fuer das Essen hier liegen lassen will, bleibt einem eigentlich nur die Wahl zwischen Shawarma (praktisch das gleiche wie ein Kebap), Falafel (die hier wirklich sehr gut sind) und Schnitzel (ja das heisst hier auch so). Das wirklich tolle an Shawarma ist, dass sie hier statt dieser aetzenden Knoblauchsosse Hummus (puerierte Kichererbsen) verwenden.

Das Fazit ist: fuer jemanden, der einen Strandurlaub in einer Metropole sucht, die noch nicht von Touristen total ueberlaufen ist, wird Tel Aviv genau das richtige sein. Man sollte hier nur nicht im Hochsommer hingehen, denn da werden locker Temperaturen ueber 40 Grad erreicht.

Das war der erste Tag

Autor: Stefan, 19. Mai 2008 um 19:01 Uhr

Ich habe gerade das gratis Wlan hier im Hostel entdeckt und da dachte ich mir: “schreiben wir doch noch schnell nen Post”.
So, jetzt ist der erste Tag schon fast vorüber und ich habe schon fast seit 33 Stunden nicht geschlafen. Zwar habe ich ein Bett in einem Dorm bekommen, allerdings ist das Hostel relativ Zentral gelegen. Das heißt im Klartext, dass der Verkehrslärm ganz schön heftig ist. Hab mir auch schon Ohrenstöpsel gekauft, um dem in Zukunft vorzubeugen.
Der Strand ist echt großartig hier, deshalb habe ich da auch fast den halben Tag auf der faulen Haut gelegen. Craig aus meinem Zimmer, ein Backpacker aus Kalifornien, kannte sich schon etwas aus und hat mich noch etwas in Tel Aviv rumgeführt.
Auch sonst sind die Leute auf meiner Bude echt in Ordnung.

Adios und gute Nacht. Bis demnächst!

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Tokyo Hotel in Israel

Autor: Stefan, um 06:51 Uhr

Nachtrag:
Oh mann… Jetzt muss ich mir auch noch “Durch den Monsun” in dem Internet-Cafe hier anhoeren!

…und weg bin ich!

Autor: Stefan, um 06:41 Uhr

Hier noch einmal mehr oder weniger der Text, den ich schon einigen Leuten per Email geschickt habe:

Gestern bin ich um 23 Uhr (mit einer halben Stunde verspaetung) in Frankfurt nach Tel Aviv gestartet und etwa um 4 Uhr (Ortszeit) heil angekommen.
Nachdem ich mich noch durch ein halbes Dutzend Kontrollen durchgekaempft habe (in Israel nimmt man es scheinbar etwas genauer) bin ich mit dem 5 Uhr-Zug ins Zentrum von Tel Aviv reingefahren.
Natuerlich war ich mal wieder zu geizig fuer ein Taxi und bin deshalb den ganzen Weg vom Bahnhof zu meinem Hostel mit meinem Marschgepaeck zu Fuss gelatscht. Da bin ich schliesslich (mit einem kleinen Abstecher zum Strand) um 7 Uhr angekommen. Das heisst, ich habe jetzt bald 24 Stunden kein Auge zu gemacht (also vergebt mir, wenn ich totalen Muell schreibe).
Dummerweise kann ich mein Bett im Hostel erst ab 11Uhr beziehen, und deshalb schlage ich hier etwas meine Zeit tot…
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T minus 30 Stunden

Autor: Stefan, 17. Mai 2008 um 14:46 Uhr

So, es wird Zeit mein Blog etwas abzustauben, denn meine Reise geht bald los. Um genau zu sein Morgen Nacht.

Schwer zu glauben, dass nach eineinhalb Jahren Planung tatsächlich der Tag vor der Türe steht, an dem ich meine Weltreise antrete!

Meine Flugroute hat sich auch noch etwas geändert (die Tage können sich noch ändern):

  • 19. Mai: Israel (Tel Aviv)
  • 9. Juni: Thailand (Bankok)
  • 24. Juli: Indien (Delhi)
  • 7. August: China (Peking)
  • 15. September: China (Hong Kong)
  • 19. September: Japan (Tokyo)
  • 10. Oktober: Neuseeland (Auckland)
  • 1. Dezember: Australien (Melbourne)
  • 3. Februar: Cook Islands (Rarotonga)
  • 7. Februar: USA (Los Angeles)
  • 10. März: USA (Washington)
  • 11. April: England (London)
  • 15. April: Irland (Dublin)
  • 21. April: Norwegen (Oslo)
  • 28. April: Island (Reykjavik)
  • 17. Mai: Deutschland (Frankfurt)

Falls jemand zufällig meine Wege kreuzen sollte, so kann er sich gerne bei mir melden. Vielleicht schaffen wir es ja, ein Treffen zu organisieren. Am ehesten sollte man mich unter kahlert (at) gmail (dot) com erreichen können.

Während meiner Reise versuche ich das Blog so aktuell wie möglich zu halten. Zumindest habe ich in nächster Zeit genug Material zum schreiben.

Das war’s dann erst einmal. Wünscht mir Glück! Bis in einem Jahr dann!